Hochschulalltag zwischen #stayaway und Präsenz

Woche 8 des Lockdowns an der HfPolBW: Der Alltag hat sich verändert, aber die Tore sind nicht abgeschlossen und der Betrieb ist nicht eingestellt. Im Gegenteil: Der neue Alltag hat viele Facetten und reicht von „Stay away“ bis Präsenz unter strikter Einhaltung eines eigens für die Abläufe an der Hochschule entwickelten Hygiene- und Sicherheitskonzeptes.

Ruhiger ist es geworden am Campus VS, weil mit viel Engagement aller Beteiligten und unter engagierter Federführung der Prorektorin, Frau Dr. Hauer, der Lehrbetrieb in ein Fernstudium geführt wurde.kw21 600

Man erkennt dies schon gleich beim Abbiegen auf den Parkplatz. Plötzlich gibt es Unmengen freier Parkplätze und man findet immer einen nah an der Pforte. Und dann ist da diese Leere auf dem Campus. Das Gelände, welches sonst von Studierenden und Beschäftigten bevölkert wird, auf dem man alle zwei Meter gegrüßt wird oder immer eine Kollegin oder einen Kollegen trifft und ein paar Sätze wechselt, ist sehr wenig bevölkert. Dieser Umstand ist aber wichtig und richtig, denn so tragen auch wir dazu bei, Infektionsketten zu unterbrechen und die Pandemie einzudämmen.

Auf eines aber trifft man oft – Desinfektionsspender! Schon vor der Pforte trifft man auf den ersten, weitere findet man dann im Eingangsbereich eines jeden Gebäudes.

Auch haben sich neue Abläufe eingespielt. Die Poststelle z.B. erreicht man durch das Klopfen am Fenster. Dort wird dann die Post sozusagen „To Go“ überreicht.

Gegessen wird in Schichten und an weit auseinanderstehenden Einzeltischen, um auch hier den Abstand wahren zu können. Besprechungen und Meetings werden hauptsächlich über Online Tools abgehalten und es wird viel telefoniert.

In der vorletzten Woche sind wir mit Ihnen, liebe Studierende des 42. Studienjahrgangs, mit dem Einsatztraining in den Präsenzbetrieb gestartet. Für das im Oktober beginnende Praktikum müssen Sie Kontrollübungen an der Waffe ablegen. Auch hierfür wurden akribisch Hygienepläne entworfen. Sie sind immer nur in sehr kleinen Gruppen am Campus, um soweit im Training möglich Abstandregeln zu wahren. Mund-Nasen-Masken gehören zwangsläufig dazu. Wenn man aus 830 Studierenden kleine Gruppen zu maximal 15 Personen bildet, dann bedeutet das für die Einsatztrainerin und die Einsatztrainer ein zwölf-Stunden-Betrieb unter sehr schweren Bedingungen und zwar bis zur Sommerpause. Auch hier zeigen alle ein sehr großes Engagement, um aus den schwierigen Rahmenbedingungen der Corona-Krise das Beste zu machen. Von Ihnen als Studierenden kommt viel positives Feedback. Dafür sagen wir Danke. Auch wir alle, insbesondere natürlich das Team Einsatztraining mit dem verantwortlichen Leiter, Bernd Grünbaum, sind froh, dass diese Teilrückkehr in die Präsenz gut angelaufen ist.

Davon und von unserem Fernstudium hat sich auch die Presse umfänglich überzeugen können bei einem Termin vor Ort letzten Mittwoch.

Die einzelnen Links dazu werden nachfolgend aufgeführt:

In den Nachrichten des SWR 4 im Südbadischen Raum wurde berichtet. Eine Veröffentlichung im Internet kann unter https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/polizei-schueler-villingen-schwenningen-schiessen-unter-corona-bedingungen-100.html abgerufen werden.

Der Betrieb läuft also weiter und wir danken allen, die sich engagiert für ein Gelingen des Sommersemesters einsetzen, insbesondere auch Ihnen, liebe Studierende des 41. und 42. Studienjahrgangs.

Und doch freuen wir uns, wenn wir nicht nur mit einem kleinen Teil der Studierenden, sondern mehr und mehr zurückkommen können in Präsenz, so dass der Campus VS wieder etwas mehr mit Studienalltag und Leben gefüllt ist.

Bleiben Sie gesund und optimistisch!

 

Es grüßen Sie Ihre Dozentinnen und Dozenten

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